„Feminisms and Activisms in Contemporary Latin American Art“ – Arnheim Lecture mit Prof. Dr. Andrea Giunta

Since the late sixties, when the second wave of feminism was inscribed, Latin American artists worked on the relationships between art and feminism. At the same time, there was an activism carried out by women as an activity of resistance to the various censures imposed by dictatorial repressive regimes during the seventies and the eighties. These forms assumed diverse languages, from embroidery to painting to installation and performance.

„Themen der zeitgenössischen europäischen Kunst: ‘Ritter’ der Demokratie“ – Arnheim Lecture mit Prof. Dr. Sjoukje van der Meulen

Diese Vorlesung konzentriert sich auf eines der Themen, die Sjoukje van der Meulen in ihrer Vorlesungsreihe „Kunst in der Europäischen Union seit dem Vertrag von Maastricht (1992)“ im Rahmen der Rudolf Arnheim Professur für die Humboldt Universität entwickelt hat, nämlich Perspektiven der europäischen Demokratie. Sie beleutet anhand von Beispielen wie europäische Künstlerinnen und Künstler Demokratie darstellen, kritisch hinterfragen oder kreative demokratische Modelle befürworten und in ihre künstlerische Praxis umsetzen.

Denk Mal Am Ort 2021

Angehörige von Überlebenden des Holocaust, u.a. aus den USA und Israel, erinnern gemeinsam mit Frankfurter*innen, Münchner*innen und Berliner*innen mit 28 bewegenden Kurzfilmen an authentischen Orten.

Kultursalon: China’s Artful Dissident

Dieser Kultursalon zeigt die preisgekrönten Dokumentation China’s Artful Dissident von Regisseur Danny Ben-Moshe (Doc Impact Award of Excellence, 2019, nominiert für Australiens Top Documentary Award). In ihr geht es um den chinesischen Künstler Badiucao, der seine Identität aufgrund seiner regimekritischen Werke bislang geheim halten musste. Nur mit einer eigens kreierten Maskierung konnte er öffentlich auftreten, um sich vor der Verfolgung durch die chinesischen Behörden zu schützen.

Kultursalon: Quo vadis – Humboldt Forum?

Am 14. September 2019 wird Alexander von Humboldt 250 Jahre alt. Ein gutes halbes Jahr vorab schauen wir auf den aktuellen Stand der Fertigstellung und fragen nach der inhaltlichen Ausrichtung. Welche Ausstellungen werden gezeigt, welche Sammlungen präsentiert – und wie gehen die Verantwortlichen mit den Objekten der kolonialen Geschichte um? Ist Berlin nur um ein wieder errichtetes Schloss aus vergangenen Zeiten reicher oder handelt es sich beim Humboldt Forum um einen architektonischen und kulturellen Gewinn mit einer repräsentativen Strahlkraft für die ganze Bundesrepublik?

Kultursalon: Hauptsache Kultur

Im Fokus der Diskussion steht die Bedeutung von Kultur und Kulturpolitik für Deutschland im Allgemeinen und für Berlin im Besonderen. Welche Folgen hat die herausgehobene Stellung Berlins als Bundeshauptstadt für die innere und äußere Kulturpolitik? Wie werden Deutschland und seine kulturellen Repräsentationsstandorte wie das Thomas Mann House in Los Angeles oder die Programmatik des Berliner Künstlerprogramms des DAAD wahrgenommen?

Kultursalon: Künstlerförderung

Im Fokus des Podiumsgesprächs stehen Fragen zur aktuellen Fördersituation von Künstlerinnen und Künstlern im Bereich der zeitgenössischen Kunst in Deutschland. Wie verhält es sich mit der Förderung auf Bundes- und Landesebene im Vergleich zu anderen Ländern? Welche Rolle spielen private und wirtschaftliche Förderer? Wie beurteilen Künstlerinnen und Künstler die derzeitige Fördersituation? Dieser Kultursalon zum Thema Künstlerförderung wird wieder gemeinsam mit der Kulturpolitischen Gesellschaft auf Initiative von Dr. Sylvia Metz und Wibke Behrens ausgerichtet.