Im Rahmen des Monats der Demokratie lädt die Kunstvermittlerin Simone Kaiser in einer Sonderführung am 26. September mit dem Titel Prominent: Liebermann in der Presse ein, sich anhand ausgewählter Schlagzeilen und Drucksachen rund um Max Liebermann vor Augen zu führen, wie aus dem „Maler des Hässlichen“ ein weltberühmter „Wegbereiter der Moderne“ wurde. Von der Presse hochgelobt und schwer verunglimpft – wie steht es um Liebermanns Prominenz zu Zeiten von Monarchie, Demokratie und Diktatur? 

Zur Dokumentation Liebermanns Welt

Max Liebermanns Wohnhaus am Pariser Platz in Berlin, das im Zweiten Weltkrieg zerstört und in den 1990ern wiederaufgebaut wurde, beherbergt heute die Stiftung Brandenburger Tor, die mit der Dokumentation Liebermanns Welt an sein bewegtes Leben und das Schicksal seiner Familie erinnert. Der einst als „Maler des Häßlichen“ verfemte Künstler entwickelte sich zum einflussreichsten Förderer moderner Kunst in Deutschland, u. a. als Gründungsmitglied der Berliner Secession und Präsident der Akademie der Künste. Ab April 2026 wird die Dokumentation um neue Kapitel zu Martha Liebermann erweitert. Zudem ergänzt ein Virtual-Reality-Erlebnis, das sein zerstörtes Wohnhaus, Atelier und seine Kunstsammlung digital erlebbar macht, die Dokumentation.

Ohne vorherige Anmeldung, begrenzte Teilnehmer*innenzahl