Wir laden Sie herzlich in das Max Liebermann Haus ein. Freuen Sie sich auf einen inspirierenden Abschluss Ihres Tages mit einem besonderen Erlebnis in der Dokumentation Liebermanns Welt! Mit Yolanda Kaddu-Mulindwa und Elisa Duca, Friederike Jokisch und Julia Moritz beleuchten wir die historische und aktuelle Bedeutung von Künstlerinnennetzwerken. Wie organisierten sich Künstlerinnen im 20. Jahrhundert? Welche Rolle spielen solche Netzwerke heute? Und was können wir von Martha Liebermanns Engagement lernen, die als aktive Netzwerkerin und Mitglied im „Verein der Berliner Künstlerinnen und Kunstfreundinnen zu Berlin“ (gegründet 1867) die Kunstszene ihrer Zeit mitprägte?
Zur Dokumentation Liebermanns Welt
Max Liebermanns Wohnhaus am Pariser Platz in Berlin, das im Zweiten Weltkrieg zerstört und in den 1990ern wiederaufgebaut wurde, beherbergt heute die Stiftung Brandenburger Tor, die mit der Dokumentation Liebermanns Welt an sein bewegtes Leben und das Schicksal seiner Familie erinnert. Der einst als „Maler des Häßlichen“ verfemte Künstler entwickelte sich zum einflussreichsten Förderer moderner Kunst in Deutschland, u. a. als Gründungsmitglied der Berliner Secession und Präsident der Akademie der Künste. Ab April 2026 wird die Dokumentation um neue Kapitel zu Martha Liebermann erweitert. Zudem ergänzt ein Virtual-Reality-Erlebnis, das sein zerstörtes Wohnhaus, Atelier und seine Kunstsammlung digital erlebbar macht, die Dokumentation.