Torschreiber am Pariser Platz

Neues Stipendium für SchriftstellerInnen im Exil der Allianz Kulturstiftung und der Stiftung Brandenburger Tor

Für 2019 loben die Allianz Kulturstiftung und die Stiftung Brandenburger Tor in Kooperation mit dem Literarischen Colloquium Berlin ein Stipendium für SchriftstellerInnen im Exil aus.

Es ermöglicht einer Autorin oder einem Autor, ab Januar 2019 für sechs Monate an einem eigenen literarischen Projekt zu arbeiten. Die Bewerbung ist bis zum 31. Juli 2018 mit einer Projektskizze von  5-15 Seiten auf Deutsch, Englisch oder Französisch möglich. In begründeten Ausnahmefällen kann die Skizze auf Arabisch eingereicht werden. Das Werk, das im Rahmen des Stipendiums entsteht, kann in der jeweiligen Muttersprache verfasst werden.

Eine Jury entscheidet im Oktober 2018 über die Vergabe des Stipendiums. Der Jury gehören Prof. Dr. Christina Weiss (Allianz Kulturstiftung), Christine Thalmann (RBB), Thomas Geiger (LCB) und als Vorsitzender Dr. Thomas Sparr (Stiftung Brandenburger Tor) an.

Das Stipendium beträgt monatlich 2.000 Euro. Zudem wird eine freie Wohnmöglichkeit für zwei Monate im Literarischen Colloquium Berlin gewährt. Im Januar 2019 wird es eine Auftaktveranstaltung mit der Stipendiatin oder dem Stipendiaten im Max Liebermann Haus, dem Sitz der Stiftung Brandenburger Tor,  in Berlin geben.

Bewerben können sich in ihren Heimatländern bedrohte oder verfolgte SchriftstellerInnen aus Osteuropa und dem Mittelmeerraum. Die BewerberInnen sollten sich bereits in Deutschland aufhalten und im Laufe der letzten zwei Jahre einen Flüchtlingsstatus zuerkannt bekommen haben.

Die Bewerbung richten Sie bitte bis zum 31. Juli 2018 per Mail an:

Caroline Armand
Leiterin des Programms Literatur der Stiftung Brandenburger Tor
Mail:

Oder postalisch bis zum 31. Juli 2018 (Datum Poststempel) an:

Caroline Armand
Stiftung Brandenburger Tor
Max Liebermann Haus
Pariser Platz 7
10117 Berlin

Download der Ausschreibung:

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Die Torschreiberin 2018

Die Syrerin Rasha Habbal erhielt als Erste das Stipendium Torschreiber am Pariser Platz. Rasha Habbal wurde 1982 in Hama, Syrien geboren und lebt seit 2015 in Trier. Sie schreibt auf Arabisch und ist vor allem als Lyrikerin bekannt. Derzeit arbeitet sie an einem nach Ansicht der Jury besonders vielversprechenden Roman über die Lebensbedingungen im Exil in Deutschland.

Projektbeschreibung

Die Allianz Kulturstiftung und die Stiftung Brandenburger Tor loben in Verbindung mit dem Literarischen Colloquium ein Stipendium für SchriftstellerInnen im Exil aus. Eine Autorin oder ein Autor kann ab Januar 2019 für sechs Monate in Berlin an einem eigenen, literarischen Projekt arbeiten. Das Stipendium umfasst monatlich 2.000 Euro; eine freie Wohnmöglichkeit wird für zwei Monate im Literarischen Colloquium gewährt.

Die drei Kooperationspartner – Allianz Kulturstiftung, Stiftung Brandenburger Tor und das Literarische Colloquium – wollen mit diesem Programm auch an das Schicksal der verfolgten deutschen Schriftsteller in der Zeit des Nationalsozialismus erinnern, die in anderen Ländern Zuflucht fanden. Ihr Schicksal und Werk sind nicht vergessen.

Heute soll Berlin ein Ort der Zuflucht und Sicherheit für bedrohte und verfolgte Schriftsteller sein. Dafür möchten wir ein Zeichen setzen.

Ansprechpartnerin

Caroline Armand
Leiterin des Programms Literatur

In Zusammenarbeit mit

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