In Gedenken An Die Opfer

In Gedenken an die Opfer

In tiefer Trauer gedenken wir, die Stiftung Brandenburger Tor, den Opfern der Terroranschläge vom 13. November 2015 in Paris. Wir sind in Gedanken bei ihren Familien und Freunden.

IMG 20151105 085746

BALAGAN!!! Is coming!

Die ersten Kunstwerke füllen die Räume – heute früh um 8 Uhr kam der LKW mit den Kunstwerken aus Moskau und Paris für die Ausstellung. Nächste Woche wird eröffnet. Die Spannung steigt….!

Cézanne Und Helmholtz

Cézanne und Helmholtz

Am Anfang waren es „nur“ sieben übereinander gereihte zart gezeichnete Äpfel – am Ende des Abends ein Universum von physikalischen, philosophischen, ästhetischen und kunsthistorischen Theorien zum Phänomen des Sehens und Wahrnehmens von Farben und Formen.

Aufklappelement Titel

Helmholtz und Cézanne – der Physiker, der sich u.a. mit der physiologischen Optik beschäftigte, Cézanne, der Maler, den nicht das fertige Bild interessierte sondern der Vorgang der Dingwerdung, die Realisierung eines Gegenstands auf dem Papier – beide verstanden das Sehen als höchst vielschichtigen Prozess von visuellen, ästhetischen, gar ganzkörperlichem Begreifen bei der Konstruktion von Gegenständen.

Beim anschließenden Empfang wurde darüber noch sehr angeregt diskutiert.

Zur Veranstaltungsseite Sehen als kognitive Aktion
Mehr zur Veranstaltungsreihe Liebermanns Welt

DSCF0999

Zeit für neue Musik

Die Komplexität in der Musik stand am Mittwochabend im Mittelpunkt unseres Vortragskonzertes. In Bezug auf die nicht immer einfache Rezeption ungewohnter Klanggebilde bemerkte die Musikpsychologin Prof. em. Dr. Helga de la Motte-Haber (1. Bild links) in Ihrem Vortrag: „Ich möchte nicht in eine Zeit hineingeboren sein, deren Kultur nur von der Vergangenheit lebt, wie einmalig und groß auch die Werke dieser Vergangenheit erscheinen. Manchmal denke ich, dass eine Weiterentwicklung dieser Kultur zu ihrer Größe gehört.“

Aufklappelement Titel

Das Gespräch zwischen dem Schweizer Komponist Michael Pelzel (Gast des Berliner Künstlerprogramms des DAAD 2014/2015) und Rainer Pöllmann, Musikredakteur bei Deutschlandradio Kultur vertiefte die höchst interessante Thematik. Für klanglich komplexen Genuss sorgten die Darbietungen der Musikerinnen Nora Krahl (Violoncello) und Miako Klein (Blockflöte).

Zur Veranstaltunggseite Komplexität und Musik – ein Vortragskonzert
Mehr zur Torgesprächsreihe Komplexität und Entscheidungen.

Klingende Belohnung Für Den Gefühlshaushalt

Klingende Belohnung für den Gefühlshaushalt

Im Juli lud die Stiftung Brandenburger Tor in Kooperation mit der Universität der Künste zur Tagung „Musik und Glück“ ins Max Liebermann Haus ein.  Unter dem Titel: „Klingende Belohnung für den Gefühlshaushalt“ ist in der Zeitschrift „nmz – neue musikzeitung“ nun ein Tagungsbericht zur Konferenz erschienen.

Aufklappelement Titel

Zitat: „Ein lebendiger Ort für eine lebendige Fragestellung: Im Berliner Max Liebermann-Haus fand anlässlich des 65. Geburtstages von Ulrich Mahlert das Symposium „Musizieren und Glück“ statt.(…) Gegen die Tendenzen eines eindimensionalen Strebens nach Optimierung und Effektivität sollte der Tag mit Vorträgen, Diskussionsrunden und Musikbeiträgen zur entschleunigenden Besinnung rufen und allen Anwesenden die Möglichkeit einer erholsamen Atempause von ihrem künstlerisch-pädagogischen Alltag schenken.

Dabei stand mit der Umkreisung der Phänomene Musizieren und Glück der Versuch im Vordergrund, einer ebenso zentralen wie bislang unterbewerteten Zielperspektive der Musikpädagogik auf Augenhöhe zu begegnen und dabei gleichzeitig ein Thema in den Fokus zu rücken, das Ulrich Mahlert im Rückblick auf seine pädagogische Arbeit jüngst zu einer besonderen Herzensangelegenheit geworden ist.“

Der ausführliche Bericht ist hier nachzulesen.

Warum Musik Für Die Gesellschaft Wichtig Ist

Warum Musik für die Gesellschaft wichtig ist

Der Tagungsband „Klang, Körper und Gesundheit – warum Musik für die Gesellschaft wichtig ist“ dokumentiert ein Symposium mit gleichlautendem Titel, das die Stiftung Brandenburger Tor 2013 veranstaltet hat. In der Zeitschrift „das Orchester“ wurde der Band nun rezensiert.

Aufklappelement Titel

Zitat: „Alles in allem ein hochlesenswerter Band für alle, die sich mit der Unsagbarkeit romantischer Aphorismen zur Musik nicht zufriedengeben und entsprechend neurophysiologisch aktiviert mit neugieriger Freude über den Tellerrand blicken möchten.“

Sie finden die Rezension hier.

Zum Wißner-Verlag erfahren Sie hier.

Kunst Ist Emanzipation.

Kunst ist Emanzipation.

Mit der Ausstellung „Frauen der Secession II“ setzt die Liebermann-Villa die 2012 begonnene Präsentation von Künstlerinnen der Berliner Secession fort und stellt nun eine zweite Gruppe von Frauen vor, die Berlin als Plattform für eine eigenständige Kunst nutzten: Julie Wolfthorn, Charlotte Berend-Corinth, Maria Slavona und Augusta von Zitzewitz.

Aufklappelement Titel

Die Ausstellung zeigt die wichtigsten Themen ihres Schaffens und dokumentiert die künstlerische Praxis von Frauen als frühes Beispiel ihrer Emanzipation von gesellschaftlichen Konventionen.

8. November 2015 bis 29. März 2016

Mehr Informationen hier

Bild: Berend-Corinth „Mine Corinth auf einem Diwan ein Buch lesend“
© Jüdisches Museum Berlin, Foto: Jens Ziehe

25. Jahre Deutsche Einheit

25. Jahre Deutsche Einheit

Berlin feiert den 25. Jahrestag der Deutschen Einheit mit einem Straßenfest entlang der Berliner Festmeile am Brandenburger Tor. An diesem kulturhistorischen Ort, an der Schnittstelle von Ost und West, möchten wir am wichtigsten gesamtdeutschen Feiertag den Anlass nutzen die Wiedervereinigung zu würdigen. Ein Blick vom Balkon des Max Liebermann Hauses auf die Vorbereitungen – die Soundchecks sind schon in vollem Gang!

Gäste Aus Peking, Shanghai Und Shenzen

Gäste aus Peking, Shanghai und Shenzen

Das KUMA (Zentrum Kulturmanagement in China) lädt mehrmals pro Jahr junge
chinesische Nachwuchsführungskräfte aus dem Kulturbereich nach Berlin ein. Einer Ihrer Stationen in Berlin ist seit einigen Jahren die Stiftung Brandenburger Tor.

Just What Is It…that Makes Berlin So Different, So Appealing?

Just what is it…that makes Berlin so different, so appealing?

Smetanas Moldau untermalt den Pinselstrich des chinesischen Künstlers Zeng Fanzhi; der Betrachter taucht in die Leinwandlandschaft ein, die in 72 Stunden entstanden ist…
Im Anschluss an diese eindrucksvolle Reise wurde über die Beweggründe diskutiert, warum sich Künstler, Galeristen, Auktionäre und Kuratoren Berlin als ihre Wirkungsstätte aussuchen. Berlin – die ewig unfertige Stadt, immer noch günstiger zu haben, als andere Großstädte, die kosmopolitische Metropole voller Brüche und Historie. Berlin, der wenig mondäne, verrückte Schmelztiegel vieler Nationen birgt noch viel kreatives Potential!