Gerhart Hauptmann, Thomas Mann Und Max Liebermann Als Zeitgenossen

Gerhart Hauptmann, Thomas Mann und Max Liebermann als Zeitgenossen

An einem wunderbaren Abend sprach Dr. Thomas Sparr mit Franziska Ploetz und Dr. Tilmann Lahme über die drei Zeitgenossen Max Liebermann, Gerhart Hauptmann und Thomas Mann, die ein einzigartiges literarisch-künstlerisches Dreieck bildeten. Mit einer beeindruckenden Interpration einiger Texte der Autoren rundete Anoil Kirberg den Abend ab.

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Fulminanter Abend Für Die Gebrüder Humboldt

Fulminanter Abend für die Gebrüder Humboldt

16 Jahre hat es gedauert von der Idee zur Umsetzung! An dem historischen Abend des Jahres 2000 im Max Liebermann Haus hatte Klaus-Dieter Lehmann die Idee des Humboldt-Forums ins Rollen gebracht.

Aufklappelement Titel

Peter-Klaus Schuster begeisterte mit seiner mit Verve vorgetragenen Genese der wiedergewonnenen Idee aus dem 19. Jahrhundert die große Zuhörerschar. Horst Bredekamp gewährte ebenso begeisternd einen Blick in die vielen Facetten des neu erschienenen Buches zum Humboldt-Forum. Im Publikum waren neben den genannten Protagonisten auch Neil MacGregor und Horst Hermann Parzinger präsent – mit Horst Bredekamp Gründungsintendanten des Forums.

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Paul Valéry am Pariser Platz:

Interessant zu erfahren, was sich alles 1926 am Pariser Platz abgespielt hat! Paul Valéry traf als Gast der Französischen Botschaft auf Albert Einstein und Max Liebermann, hielt Vorträge und zeichnete zwischendurch den Ausblick auf die Akademie der Künste.

Und heute: Ein Zitat von Valéry im öffentlichen Raum zeugt von diesem Besuch, ein stilles Kunstwerk am Pariser Platz und dennoch kaum sichtbar: das Wandrelief von Gerhardt Merz.

Cézanne Und Helmholtz

Cézanne und Helmholtz

Am Anfang waren es „nur“ sieben übereinander gereihte zart gezeichnete Äpfel – am Ende des Abends ein Universum von physikalischen, philosophischen, ästhetischen und kunsthistorischen Theorien zum Phänomen des Sehens und Wahrnehmens von Farben und Formen.

Aufklappelement Titel

Helmholtz und Cézanne – der Physiker, der sich u.a. mit der physiologischen Optik beschäftigte, Cézanne, der Maler, den nicht das fertige Bild interessierte sondern der Vorgang der Dingwerdung, die Realisierung eines Gegenstands auf dem Papier – beide verstanden das Sehen als höchst vielschichtigen Prozess von visuellen, ästhetischen, gar ganzkörperlichem Begreifen bei der Konstruktion von Gegenständen.

Beim anschließenden Empfang wurde darüber noch sehr angeregt diskutiert.

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